Wien zum kennenlernen und erinnern singlebörse kostenlos Erfurt

durch  |  21-Feb-2017 14:42

Wien zum kennenlernen und erinnern
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Vier europäische Forschungsexpeditionen in die Südsee, die mit der österreichischen Museumsgeschichte eng verknüpft sind, erzählen von ereignisreichen Begegnungen mit den Bewohnern der pazifischen Inselwelt, die von Wertschätzung und Respekt, aber auch von zwischenmenschlichen Begehrlichkeiten und blutigen Auseinandersetzungen geprägt waren.

Zahlreiche Gebrauchsgegenstände und Ritualobjekte, Tagebuchaufzeichnungen, Reiseillustrationen, Skizzen und Fotografien erinnern an erste Kontaktnahmen, rege Tauschgeschäfte und gegenseitige Gastfreundschaft, aber auch an Gewalt, Widerstand und jahrhundertelange Fremdbestimmung.

Neben ständischer „Weltläufigkeit“ sollte er allem voran „Kultur“ erwerben.

Dass Adelshäuser sukzessive ihre Sammlungen „gebildeten Schichten“ öffneten, ist vor diesem Hintergrund nicht als selbstloser Akt zu verstehen, sondern als Mittel zur Betonung der monarchischen Qualitäten.

Die Entsendung eines führenden Familienmitgliedes diente dem Haus Habsburg zudem dazu, das besondere Interesse der Donaumonarchie an anderen Weltregionen zu demonstrieren.

In der nach außen gerichteten adeligen Selbstdarstellung durch wertvolle oder „exotische“ Gegenstände als Zeichen höchster Kultiviertheit und Zivilisiertheit liegt ein bislang wenig beachteter Ursprung unserer musealen Institution.

Das zentrale Objekt dieses Raumes stellt ein einzigartiges Modell einer Daimyô-Residenz der Edo-Periode (1600–1868) dar; es war eines der größten Ausstellungsstücke im damaligen Japan-Pavillon.

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